Tag 48 - Papenburg bis Leer

Papenburg - Mitling Mark - Leer

Kaum zur Stadt raus bin ich an diese Tafel rangelaufen

Eisenbahnbrücken mitsamt Fahrleitung anzuheben hab ich auch schon gesehen (alte MGB - Strecke zw. Brig und Naters), jedoch nicht in dieser Version. Die technischen Anforderungen sind hier sicher noch einen Zacken grösser.

Kurz danach im Yachthafen von Papenburg. Die Schiffe haben wieder Masten. Ein sicheres Zeichen, dass das Meer nicht weit ist.

In der hohen Halle hinten werden die Ozeanriesen gebaut. In den nächsten zwei Wochen soll dann wieder so ein Riesenteil aus der Halle fahren.

Immer wieder trifft man auf solche Tafeln mit Angaben zu Schiffen, die in der Werft gebaut wurden.

Nach der Werft bin ich auf den Damm gestiegen und dem bis Mitling Mark gefolgt. Dort wollte ich die alte Windmühle nicht verpassen.

Bei der Mühle befindet sich die Station Uranus vom Planetenweg, der in der Region aufgestellt ist.

Und so sieht der Damm aus. Von den Schafen das Gras kurz gefressen, keine asphaltierte Piste, keine Radfahrer und sonstiger Verkehr. Dazu immer ein leichter Wind. So lässt sich recht gut laufen. Aber vorwärts kommt man trotzdem schlechter als sonst. Ich nehme mal an, dass es sich um den gleichen Effekt wie laufen in frischem Schnee handelt. Man sieht das an den Kilometerzeiten beim Tracking

Erst an der Leda gelangt man auf dem Gehweg parallel zur Eisenbahnbrücke in die Stadt Leer. Der Hafen liegt mitten im bebauten Gebiet. Als Erstes ist mir diese Segelyacht aufgefallen. Sie gehört Heide und Erich Wilts. Sie haben schon unmögliche Törns gemacht und gelten als die erfahrensten Hochsee-Segler. Rita und ich durften vor 3 Jahren anlässlich der "Boot" (größte Bootsmesse in Europa) an einem hochinteressanten Vortrag der Wilts dabei sein.

Von der Altstadt hab ich nur ein Foto, weil meinem Handy der Pfus ausgegangen ist. Liefere ev. zu einem späteren Zeitpunkt noch einige nach. Sehenswert ist die Altstadt allemal.