Tag 43 - Mesum bis Emsbüren

Mesum - Hauenhorst - Rheine - Salzbergen - Emsbüren

Der Tag begann, in dem ich keinen Plan hatte, wie ich nach Rheine kommen sollte. Hab mir auf Open Street Map einen Modus eingeschaltet, bei dem ich die Schleichwege nicht mehr sehen konnte. Ich bin dann mal Richtung Hauenhorst, um von dort nach Rheine zu gelangen. Im Wald vor dem Ort hab ich wieder versucht zu eruieren, wo ich gescheit weiterlaufen soll. Da ist ein Herr der seinen Dackel ausführte an mich heran getreten und hat gefragt, wohin es denn gegen soll. Auf meine Antwort, ich möchte Richtung Lingen, hat er mir verschiedene Tipps gegeben, was man auf dem Weg dorthin an Interessantem erwandern kann. Als wir plaudernd zu seinem Haus kamen, hat er mich für eine Erfrischung  zu sich in den Garten eingeladen. Die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen gegenüber Wanderern erstaunt mich immer wieder.

Ich bin dann entgegen seinem Ratschlag nicht nach Neuenkirchen, sondern nach Rheine. Mein Plan war ursprünglich mal entlang der Ems nach Lingen zu gehen. Dabei bin ich auf diesen Weg gestoßen.

An diesem Weg findet sich auch das alte Wasserreservoir der Stadt Rheine. Es war bis 2016 in betrieb.

In Rheine war es sehr warm. Inzwischen konnte ich auch die Schleichwege wieder sehen. Es stellte sich heraus, dass man nicht einfach so an der Ems entlang laufen kann. Schon der Flusslauf ist kompliziert und die Wege enden oft im Nirvana. So entschloss ich mich durch die  Stadt zu gehen. Über Salzbergen gelangte ich  nach Emsbüren.